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Andreas J. Focke

München
 
Fotograf

Vita

Kindheit und Jugend in den Bayrischen Alpen waren prägend. Die intensivsten Glücksmomente und das Empfinden von Freiheit habe ich immer noch draußen, in den Bergen, unter freiem Himmel. Der Aufenthalt in geschlossenen Räumen ist für mich stets ein Kompromiss, eine Konzession an die klimatischen Gegebenheiten meiner Heimat.

Ach so, ja, Lebenslauf. Nach einer überwiegend glücklichen und behüteten Kindheit schloss ich diese erste Lebensphase in Berchtesgaden mit dem Abitur am dortigen Gymnasium ab. Vater Staat war danach der Ansicht, dass ich ihn verteidigen müsse, was ich mit größtem Widerwillen tat. Knechtschaft. Eine schwarze Zeit. Bevor ich mit dem Studium der Visuellen Kommunikation in Kassel begann reiste ich zusammen mit einem Freund ein halbes Jahr durch Südamerika und war für den Rest meines Lebens vom Reise-Virus infiziert.

Nach fünf Studien-Jahren in Nordhessen, wo ich als Wurzel-Sepp galt (obwohl ich mir einbilde, astreines und nahezu akzentfreies Hochdeutsch zu sprechen), wurde mir ein kurzer Job in München angeboten, ein Foto-Auftrag, ein paar Wochen nur. Ich hatte mit München eigentlich nichts am Hut, wollte der Stadt aber eine Chance geben und beschloss, mir mal eine Wohnung zu suchen und ein Jahr zu bleiben. Daraus sind mittlerweile 34 Jahre geworden – ich bin immer noch hier und fühle mich wohl. Die Berge sind nicht weit weg. Ich habe immer als freier Fotograf gearbeitet, mit verschiedenen Schwerpunkten. In den letzten Jahren habe ich mich auf Architektur- und Portrait-Fotografie spezialisiert. So lange ich mich so fit fühle wie im Moment werde ich damit auch nicht aufhören.

Jeder fühlt sich mal alt. Aber die Frage ist: wie alt?

Mein Eindruck: das „Ich“ altert nicht. Selbst der desillusionierende Blick in den Spiegel ändert daran nichts Grundsätzliches.

Was ist das Beste im Alter?

Mehr Gelassenheit vielleicht? Die Erfahrung und Erkenntnis, dass es bisher noch immer irgendwie weitergegangen ist, auch wenn manche Situation verfahren und perspektivlos schien.

Was vermissen Sie?

Die Fähigkeit, beim Laufen eine 4er-Zeit hinzukriegen (also 4 Minuten, X Sekunden pro Kilometer). Nur so als Beispiel.

Auf was sind Sie stolz?

Dass ich es geschafft habe, bisher alle bösen Klippen im Leben einigermaßen unversehrt zu umschiffen. So viele meiner Freunde sind schon von Bord gegangen – ich bin noch da und mir geht’s gut.

Keinen Tag angestellt gewesen zu sein.

Meine Freiheit bewahrt zu haben, auch wenn das manchmal ganz schön schwierig und teuer ist.

Was hätten Sie gerne früher erfahren?

Alles, was ich jetzt weiß, mit 20 erfahren oder gewusst zu haben, wäre möglicherweise hilfreich gewesen. Ist aber Quatsch. "Wäre, wäre, Fahrradkette", wie Lothar Matthäus absolut treffend bemerkte.

Was machen Sie am liebsten?

Alles, was ich im Freien tun kann ohne zu frieren. Reisen mit allen Konsequenzen.

Was können Sie am besten?

Liegt wohl nicht an mir, das zu beurteilen. Ich hoffe, irgendjemand anderem fällt da was ein.

Was wollen Sie gerne mal machen?

Oh, das sind so viele Dinge, das sprengt den Rahmen hier.

Was ist Ihnen wirklich wichtig?

Bewegung. Beweglichkeit. Freiheit. In jeder Beziehung.

Wo würden Sie gerne drüberstehen?

Das Bewusstsein, materiell alles andere als unabhängig zu sein.

Was möchten Sie der Welt sagen?

Mein Mitteilungsbedürfnis der Welt gegenüber ist nicht sehr ausgeprägt. Mir ist eigentlich wichtiger, was die Welt mir sagen will.

 

Kontakt

Fotostudio:
Parkstr. 32
80339 München
E-Mail
Tel. 0176 / 49 21 24 41

Andreas J. Focke im Web

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