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Lisa Fuhr

München
 
Fotografin, Autorin

Vita

Die Anglistin Lisa Fuhr (*1946) war zwölf Jahre lang Referentin am Goethe-Institut, unter anderem in Mexiko-Stadt zuständig für Kulturarbeit mit Schwerpunkt Film. Sie übte freiberufliche Tätigkeiten im Bereich Kultur und Sprache aus, machte Übersetzungen für Film und Fernsehen und arbeitete parallel dazu an verschiedenen Fotoprojekten, darunter in Süditalien und Mexiko. 2005 erschien Mein Laden – mein Leben im München-Verlag: Porträts von 21 Münchner inhabergeführten Läden, begleitet von einer Fotoausstellung im Gasteig Kulturzentrum München. Mehrere Recherchereisen in Georgien mündeten nun in der Ausstellung und der Publikation zu Tiflis – Leben in einer neuen Zeit. Derzeit ist ein neues Buch über Zypern im Entstehen.

„Ich habe mich schon immer dafür interessiert, in anderen Ländern hinter die Kulissen zu schauen. Dabei hat mich immer der Blick ins Leben einzelner Menschen mehr interessiert als die leichter zugänglichen Schönheiten eines Landes."

Jeder fühlt sich mal alt. Aber die Frage ist: wie alt?

Als ich 70 wurde, dachte ich: Jetzt hast du es geschafft! Alles, was jetzt noch kommt, ist Zugabe. Ich werde jedenfalls nicht mehr jung sterben. Deshalb bin ich ganz zufrieden mit meinen Alter und kokettiere gern auch manchmal damit.

Was ist das Beste im Alter?

Ich stehe nicht unter Druck – außer dem, den ich mir selbst mache – und kann machen, was ich will.

Was vermissen Sie?

Eigentlich nichts. Wenn ich zurückblicke, habe ich früher manchmal mehr vermisst.

Worauf sind Sie stolz?

Ich habe es bis hierher geschafft und viel Verschiedenes gemacht im Leben.

Was hätten Sie gerne früher erfahren?

Alles kam zu seiner Zeit. Und das war gut so.

Was machen Sie am liebsten?

Mich mit Menschen beschäftigen. Ob ich sie fotografiere oder ihnen Sprachunterricht gebe – so lange ich mich mit ihnen beschäftige, sind mir auch fremde Menschen ganz nahe.

Was können Sie am besten?

Fremdsprachen lernen. Seit zwei Jahren lerne ich Türkisch.

Was wollen Sie gerne mal machen?

Hm ... Wenn es so weit ist, dann mache ich es eben.

Was ist Ihnen wirklich wichtig?

Die Partnerschaft mit meinem Mann.

Wo würden Sie gerne drüberstehen?

Wenn es ein halbwegs gelungenes Altern ist, steht man sowieso über den Dingen.

Was möchten Sie der Welt sagen?

Die Welt sagt mir so viel – ich muss ihr nichts sagen!

 

Reportage

Ein Buch über Menschen

und ihren Alltag in Georgien

Tiflis —

Leben in einer neuen Zeit

Seit seiner Unabhängigkeit 1991 und den folgenden Jahren großer Not hat sich Georgien längst in Richtung Demokratie und Zivilgesellschaft entwickelt. Wie erlebten die Porträtierten dies, wie denken und wie fühlen sie? Darüber sprach die Autorin und Fotografin Lisa Fuhr mit 34 Personen aus verschiedenen Milieus.

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