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Spaß, Leichtigkeit und ein bisschen verrückt spielen. Großeltern dürfen das. Endlich auf Konventionen pfeifen, die Phantasie ausleben – zur Riesenfreude der Enkelkinder, aber nicht immer der gewissenhaften Eltern.
Ein exklusiver Auszug für eigenleben.jetzt aus dem Buchprojekt »Großmütter und ihre Geschichten« von Cornelia von Schelling und Cornelia Nitsch.
 

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EigenSinn –

Das Geschenk der späten Jahre

Die alte Dame Winnetou

„Ich träume meine Bilder, und dann muss ich sie malen, damit ich sie aus dem Kopf bekomme!“ Die Künstlerin Else Winnewisser, genannt Winnetou, ist eine starke, bewundernswerte Frau. Sie wirkt wie Anfang 70, ihre Haut ist glatt und rosig, die hellen Augen blicken wach. Nennen ihre Künstlerfreunde sie deswegen Winnetou? […]

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Auch hier tobt das Eigenleben:

 

»Lange Zeit im Leben glaubte ich, Großmütter sind die Güte selbst. Sanftmütige und weise, ganz und gar fürsorgliche, selbstlose Wesen. Jetzt weiß ich es besser. Das ehrwürdige Dunstbild aus früheren Zeiten gilt nicht mehr. Großeltern sind anders heute. Sie passen in keine Schubladen, schon gar nicht in alte Schablonen. Ich kann es bezeugen – aber dazu musste Marie mich erst zur Großmutter machen.

Als sie auf die Welt kam, dachte ich noch, nun sei ich auch an der Reihe, eine milde und fürsorgliche Oma zu werden. Ich machte mich daran, meine Rolle zu erfüllen – solange Marie ein Schmusebaby war, ein anschmiegsames Kuschelpüppchen. Doch dann wurde sie wild und abenteuerlustig. Eine kleine Anarchistin. Und da ist es um mich geschehen.

Wir beide lassen es krachen, räumen Regale aus (und ich später wieder ein), hüpfen lachend durchs Treppenhaus, und wenn draußen ein krächzender Rabe über uns fliegt, krächzen wir mit. Ich noch lauter als sie. Es macht uns einen höllischen Spaß – ihr, dem Teufelchen, und mir, der durchgeknallten Oma.

Meine Eltern waren streng. Sie griffen durch, wenn wir nicht spurten. Nicht einmal in Maries Alter – sie ist gerade zwei geworden – hätte ich im Treppenhaus lärmen dürfen. Ich war die älteste Tochter in der Familie und entsprechend verantwortungsvoll. Auf ein Machtwort meines Vaters habe ich automatisch mit Gehorsam und Wohlverhalten reagiert. Seit Schuleintritt wurde uns Kindern der Ernst des Lebens eingebläut.

Gerede vom "Ernst des Lebens" verdirbt die Laune

Inzwischen habe ich nahezu alle Klassen der Lebensschule durchlaufen, und ich sage euch: ich kann es nicht mehr hören, das Gerede vom bitteren Ernst des Lebens. Es verdirbt die Laune. Und es bringt nichts. Da bin ich doch lieber lustig, möglichst unbeschwert und gerne albern – Marie macht‘s möglich! Sie pfeift auf Konventionen, weil sie keine Ahnung hat, was das ist, und ich stehe drüber, weil ich der starren Regeln müde bin. Endlich winkt mir die Leichtigkeit des Seins. Für diese tolle Erkenntnis habe ich 65 Jahre und meine anarchische Marie  gebraucht!

 

Aber neulich im Drogeriemarkt haben wir es vielleicht doch übertrieben. Schlimm? Jedenfalls war ich mir danach selbst ein bisschen unheimlich:

Die Einkäufe erledigt, ich kutschiere Marie, im Buggy sitzend, in Richtung Ausgang. Wir wollen raus. Doch es regnet in Strömen. So heftig, dass ich nicht weg kann, die Welt vor der Tür ist zu nass und zu kalt, und Marie ist sowieso schon erkältet. Sie hat aber genug vom Drogeriemarkt. Sie langweilt sich, quengelt, wird zornig, ist nicht zu besänftigen, will raus aus ihrem Buggy. Jetzt muss eine Strategie her.

Ich rolle Marie vor das Regal mit Party-Artikeln und greife zu. Als erstes landet ein lila Hexenhut auf meinem Kopf, Marie grinst, und als ich auch noch Grimassen schneide, lacht sie laut über das ganze runde Gesicht. Eine junge schwangere Frau bleibt stehen und beobachtet, wie ich mir Stifte grapsche und bunte Streifen auf mein eigenes Gesicht und dann auf die Ärmchen der Enkelin male. Marie freut sich, quietscht und wedelt mit den Armen. Ich bin nicht mehr zu halten, setze mir eine rote Clownsnase auf und puste Luftschlangen in den Buggy und mitten in den Laden.

Mittlerweile haben wir Publikum, darunter ein Vater mit Kind. Der Kleine will auch Luftschlangen werfen. Er darf. Als jedoch eine Angestellte des Drogeriemarkts um die Ecke biegt und faucht „Das geht gar nicht!“, entschuldige ich mich wortreich. Da könnte ja jeder kommen, ich weiß.

Zerknirscht packe ich die verwurschtelten Partyartikel in einen Korb, laufe zur Kasse und zahle. Die Leute in der Schlange heften ihre Blicke auf uns, es verstreichen Sekunden, manche grinsen sogar. Doch schnell versinken sie wieder in ihrem angespannten, glasigen Alltagsblick. Nichts wie weg aus dieser spaßfreien Zone!

Der Regen macht Pause, rasch hinaus auf die Straße. Eine Frau um die fünfzig bleibt stehen, starrt mich an, dann Marie. Offensichtlich irritiert über unsere  Kriegsbemalung und all den kunterbunten Kram im und um den Buggy. Sie schüttelt den Kopf. Aha, sie mag keine aus der Reihe tanzenden Omas. Unser Aufzug ziemt sich nicht.

Narretei ist eine sanfte Dauerwaffe gegen Trübsal im Alter

Wenn sie wüsste: Dass ich mich mit meiner Enkelin wie verrückt amüsiere, heißt  nicht, dass mir die ernsten Dinge des Lebens gleichgültig sind. Im Gegenteil, Narretei ist kein alberner Luxus, sondern eine sanfte Dauerwaffe gegen Trübsal im Alter. Und auch gegen die gemeinen Attacken, die sich der Lebensherbst nur allzu gern einfallen lässt.

Nun kommt die Schwangere von vorhin auf mich zu, streichelt ihren Kugelbauch, beugt sich in den Buggy und sagt: „So eine Großmutter will ich auch für mein Baby!“

Hach, denke ich, Marie und ich sind eine Inspirationsquelle! Ich bin für andere also nicht nur eine alberne, bekloppte Oma. Ich weiß ja selbst, dass dauerwitzig gar nicht geht – es nervt. Und würde auch Marie zu viel werden. Das ist mir, liebe Spaßbremsen, durchaus bewusst.

Auf dem Heimweg singe ich Marie das uralte Lied vor: „Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad, Motorrad, Motorrad. Meine Oma ist 'ne ganz moderne Frau!“ Na also, verrückte Großmütter waren schon immer beliebt.

Marie reicht es, erschöpft schläft sie ein.

Schon sehe ich meine Schwiegertochter vor mir, die sich ob meiner Blödeleien öfter mal fremdschämt. „Hör auf, du bist nicht Woody Allen“, würde sie sagen. Stimmt. Also nicht genial, sondern unmöglich. Ein Hauch schlechtes Gewissen kriecht in mir hoch. Aber nur kurz, dann begütigt eine innere Stimme: Dein Leben hat dir so manches Unglück geboten – Krankheiten, Trennungen, mittlere Schicksalsschläge. Und fast immer warst du kreuzbrav und korrekt. Und jetzt? Jetzt schiebst du Marie singend durch dein Viertel. Und erlebst, wie sich ihre Enkelseele über unsere kleinen Abenteuer freut. Ihre überlegten Eltern sind dauernd damit beschäftigt, den Ernst des Alltags zu meistern, anstatt zu albern. Braucht es da nicht etwas Gegengewicht?

Angekommen in der Wohnung meiner Kinder, entgleist spontan das Gesicht meiner Schwiegertochter. Dann schüttelt sie den Kopf, lacht und lässt für Marie die Badewanne ein. Ich wasche mir Gesicht und Hände, die Freude über unsere kleine Enkel-Oma-Show klingt nach.

 

Trotzdem gehe ich zuhause in mich: Zu viel Geld ausgegeben für nutzlosen Krimskrams, für Luftschlangen, Clownsnasen und sonstigem Mist. Flitter und Tand hätten meine Eltern gesagt: Kannst du dich nicht zügeln, wenigstens jetzt, da du Oma bist? So eine wie du soll für Marie ein Vorbild sein?

Da ist sie wieder, meine Erziehung mitsamt vorsintflutlichem Omabild. Mit der Vorstellung, Großeltern seien altehrwürdig und müssten sich entsprechend würdevoll verhalten. Ich rede mit meinem Mann darüber, wir sind uns einig: Als Großeltern müssen wir nichts mehr beweisen. Das schafft Freiheit. Immer mussten wir Erfolge einheimsen, um Anerkennung buhlen, in der Schule, im Beruf … Damals war endlos viel Schein, heute können wir einfach sein, wie wir sind. Und wir entscheiden selbst, was unwürdig ist und was nicht.

Nach dem Abendessen räume ich die Spülmaschine ein und säubere die Küche. Mein Mann steht tatenlos daneben und redet auf mich ein. Hausarbeit ist seine schwache Seite, aber als Alltagsphilosoph ist er stark. Er spricht über Humor: „Schau, Humor hat viel mit Intelligenz zu tun, das weißt du doch. Wer Spaß versteht, witzig ist und reich an Selbstironie – das bezeugen Psychologen, Humorforscher und andere Menschenkenner –, verfügt über ein hohes Maß an Scharfsinn und Geist. Witz und Humor gelten in der menschlichen Entwicklungsgeschichte sogar als Indiz für physische Spannkraft  und Kondition.“ „Das ist doch was“, antworte ich und wedle mit dem Geschirrtuch. „Mut zur Lächerlichkeit hält also fit im Kopf.“

Mein Mann setzt noch eins drauf: „Humor ist sexy! Früher durften Oma und Opa nicht sexy sein. Heute schon. Bleib also bitte meine Spaß-Oma!“

Der wilde Großvater

Vor Kurzem kam ich mit Marie auf den Spielplatz und erschrak. Ist hier ein Wahnsinniger zugange? Nein, ein Großvater, der wild auf dem Spielplatz herumtobt. Mit seinem Enkel den Kinderball durch die Luft kickt und „Tooor!“. Dann rauf aufs Kinderkarussell, und los geht’s. Viel Lärm auch beim Baggern und Betonmischen im Sandkasten.

Marie schaut gebannt zu und bekommt von Opa einen Sandkuchen gereicht. Er bröselt ihr durch die Finger.

Wieder rast der Opa herum. „Geiler Typ“, findet eine Mutter neben mir. Kurz vorm Umfallen legt er doch eine Atempause ein und erklärt uns: „Ich bin total in meinem Element! Endlich darf ich Kind sein – das durfte ich früher nur selten, als Bibliothekar war kein Spaß angesagt.“

 

Der Mann streicht sich das verschwitzte Resthaar aus dem Gesicht: „Ich bin im Alter so gern verrückt. Jeden Abend plätschere ich in die Badewanne und überlege: Welches Abenteuer ist morgen dran? Wissen Sie, mein Enkelkind und ich sind Komplizen.“ Dann muss er wieder los, sein Komplize zerrt an ihm, es ruft das Klettergerüst.

Marie will jetzt nachhause zu Mami. Aber in ihrer eigenen Gangart. Das sieht so aus: vier kleine Schritte vor, vier zurück. Ich folge ihr, vor und zurück, in ihrem Tempo. Das ist ein Großmutter-Enkelin-Spiel. Ihren Eltern fehlt die Geduld dafür, was ich durchaus verstehe. Sie befinden sich schließlich im Lebenskampfmodus, wie sie ihren normalen Alltag gern nennen. Und wie erreichen Marie und ich unser Ziel? Irgendwie klappt es, spätestens wenn Marie das Spiel satt hat. Ich kann warten. Irgendwann landet sie in ihrem Buggy und wir können los.

Der wilde Opa, ziemlich durchnässt – sein Enkel hat ihn von oben bis unten mit der Wasserpistole bespritzt – ruft mir zum Abschied zu: „Lesen Sie ‚Die unwürdige Greisin‘ von Berthold Brecht.“

Frau B. amüsiert sich jetzt

Ich kaufe das Buch im Antiquariat. Es ist 1939 erschienen. Und da ist es wieder, das Thema Würde im Alter. Brechts Protagonistin, seine Großmutter, wagt nach dem Tod ihres Mannes den Sprung in ein nonkonformistisches Leben. Ihr soziales Umfeld reagiert mit heller Empörung.

Untadelig hatte sie gelebt. Zitat: „Meine Großmutter besorgte ohne Magd den Haushalt, betreute das alte, wacklige Haus und kochte für die Mannsleute und Kinder. Sie war eine kleine, magere Frau mit lebhaften Eidechsenaugen … Mit recht kärglichen Mitteln hatte sie fünf Kinder großgezogen von den sieben, die sie geboren hatte … Mit 72 ist sie es leid, sich für andere aufzuopfern.“

Die Greisin – aha, mit 72 galt man damals schon als vergreist – trifft sich nun mit „nicht respektablen“, aber lustigen Leuten: einem Flickschuster, arbeitslosen Kellnerinnen und einem geistig behinderten Küchenmädchen, „Krüppel“ genannt. Sie geht in das anrüchige Kino, in dem sich Liebespaare heimlich im Dunkeln küssen, besucht das Pferderennen, sitzt allein im Gasthaus und trinkt Rotwein. Unerhört. „Frau B. amüsiert sich ja jetzt“, kommentiert der Gastwirt.

Was war in sie gefahren? Sie hatte einfach genug von den „langen Jahren der Knechtschaft“, schreibt Brecht, und wollte endlich „die kurzen Jahre der Freiheit“ ungeniert ausgekosten. Skandalös und absolut unwürdig, aber ihr war das egal.

Ich staune nicht schlecht: Offensichtlich ist die Sehnsucht, wenigstens im Alter aus der angelernten Rolle zu fallen, uralt. Aber glücklicherweise haben wir heute ganz neue Möglichkeiten, unsere Freiheitsliebe fröhlich auszuleben. Zu Brechts Zeiten war das Entsetzen über eine unwürdige alte Dame noch riesengroß. Heute wird kein Gastwirt, keine Nachbarin über uns herziehen. Schon gar nicht, wenn wir mit Enkelkind auftauchen.

Endlich haben wir Großeltern sie bekommen, die Lizenz für Blödsinn. Und denjenigen, die doch über uns die Nase rümpfen, könnte man ja einfach sagen: “Man möge wie Kinder werden, weil man sonst nichts ins Himmelreich kommt!“ (Matthäus 18,3). Das müsste jeden überzeugen.

Allen Skeptikern sei versichert: Selbst die humorigsten Großeltern albern nicht ständig nur rum. Am Ende der Spielerei siegt immer die Einsicht: genug jetzt. Wir wollen‘s uns ja nicht mit unseren ernsthaften Kindern verscherzen. Dann wäre Schluss mit lustig.

Ach ja, und sobald ich den belesenen Opa wieder auf dem Spielplatz treffe, werde ich für ihn Goethe zitieren: „Wenn man seine Kindheit bei sich hat, wird man nie älter.“ Möge ihn das bestätigen, wenn er in seiner Badewanne plätschert – falls auch er manchmal Zweifel hat.

 

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Kommentierender_Nr2:

Ximodi volorib usandam, endisquuntet autature reiciur epudis dunt doluptatur simus. Pereic to testruntus dem dolore, ex ex escit, omniendam quiae plaut ditiat etur? Xernatest duntiuntem nam liti rem fuga. Itaquis que volor alicienti distem reni omnis evendem

 

Autorin: Cornelia von Schelling

Illustrationen: Julian Kähler


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